Negative Überraschung für die 1. Mannschaft mit einer ganz unerwarteten Niederlage gegen Erlangen 2! Hoch favorisiert mit über 100 Wertungspunkten im Schnitt im Vorteil und an keinem Brett mit schlechterer Wertung war eigentlich in Erlangen keine Gefahr am Horizont sichtbar.
Zunächst konnte die erwartete Führung mit 2 : 1 bei den ersten entschiedenen Partien auch erreicht werden, aber dann entwickelten sich 3 weitere Partien ganz organisch zu Verlusten, aber nur eine zum Gewinn.
Kolb an 1 versuchte zwar noch lange, gegen seinen jungen Gegner ein ausgeglichenes Läuferendspiel zu gewinnen, scheiterte aber an dessen zähem Widerstand und musste mit Einwilligung ins einzige Remis auch die Mannschaftsniederlage zum 3,5 : 4,5 quittieren.
Damit muss nun am letzten Spieltag, dem 26. April, zuhause gegen Kelheim gewonnen werden, um aufzusteigen.
Die Ergebnisse im Einzelnen (Erlangen 2 gegen Bamberg):
FM Kolb (2409) – Isbilir (2111) ½ : ½
Demchenko (2243) – Bieberle (2141) 1 : 0
IM Pribyl (2177) – Martin Fernandez (2039) 1 : 0
Kocak (2191) — Liepold (2044) 0 : 1
Hofmann (2133) – Arora (1949) 1 : 0
Dr. Plöhn (2053) – Lüßmann (2059) 0 : 1
Riemer (2014) – Hetzner (1973) 0 : 1
Schmitz (1974) – Götz (1975) 0 : 1
Der 2. Mannschaft gelang zwar gegen den Mitabstiegskandidaten Höchstadt ein nie gefährdeter 5 : 3 Sieg, aber der durchaus mögliche 6. Punkt wurde wieder verschenkt, so dass die Höchstadter bei gleichen Mannschaftspunkten mit möglicherweise entscheidenden 2 Brettpunkten mehr in die letzte Runde gehen. Auch hier steht somit ein extrem spannender letzter Spieltag in Kitzingen an.
Die 3. Mannschaft musste ersatzgeschwächt und krankheitsbedingt mit nur 7 Spielern gegen Tabellenführer Kulmbach antreten und nach dem bitteren 1 : 7 alle Aufstiegshoffnungen begraben.
Auch die 4. Mannschaft musste krankheitsbedingte Ausfälle verkraften und konnte gar nur mit 5 Mann beim Tabellendritten Burgkunstadt antreten und schlug sich mit dem 2,5 : 5,5 wacker. Auch hier ist der Abstieg noch möglich, aber ein Remis in der Schlussrunde gegen den Tabellenvorletzten Mönchröden würde zum Klassenerhalt genügen.
Bild: Michael Kolb