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Moses Höflein-Gedenkturnier 2025

Ge­lun­ge­nes Ge­denk­tur­nier für Mo­ses Höflein

Schon zum 9. Mal hat­ten die Is­rae­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de und der SC 1868 Bam­berg ge­mein­sam zum deutsch-jü­di­schen Blitz­schach­tur­nier ein­ge­la­den. Die­ses ist seit 3 Jah­ren dem Ge­den­ken an den hoch­ver­dien­ten Mo­ses Höf­lein, Rechts­an­walt und Jus­tiz­rat, lang­jäh­ri­ger frü­he­rer Vor­sit­zen­der des Schach­ver­eins und auch des TV 1860 Bam­berg ge­wid­met, der 1940 im letz­ten Mo­ment vor dem KZ flie­hen konnte.

Der Schirm­herr des Tur­niers, Schach­groß­meis­ter Dr. Hel­mut Pfle­ger, wür­dig­te ihn und auch Wil­ly Les­sing, den Na­mens­ge­ber der Stra­ße, an der heu­te die IKG liegt, der schon 1938 von Na­zis zu To­de ge­prü­gelt wurde.

Dr. Pfle­ger er­in­ner­te auch an die her­aus­ra­gen­de Rol­le, die Ju­den schon im­mer im Welt­schach ge­spielt ha­ben, und dass so­mit ein Schach­tur­nier sich bes­tens zur Er­in­ne­rung  und Pfle­ge der Ge­mein­sam­keit eignet.

Ob­wohl die Teil­neh­mer aus Re­gens­burg und Mün­chen we­gen Sper­rung der Bahn­stre­cke Nürn­berg-Bam­berg nicht an­rei­sen konn­ten, nah­men 24 Spie­ler den Wett­kampf auf und lie­fer­ten un­ter der sou­ve­rä­nen Lei­tung von Schieds­rich­ter Claus Kuh­lemann span­nen­de und in­halts­rei­che Partien.

Durch sei­nen Sieg  im „End­spiel“ der letz­ten Run­de konn­te der Ju­gend­li­che Yaros­lav Dem­chen­ko sei­nen bis da­hin füh­ren­den Ver­eins­ka­me­ra­den vom SC Bam­berg, Ralf Mit­tag, noch auf den 2. Platz ver­wei­sen vor den Zwil­lings­brü­dern Wla­dis­lav und Sta­nis­lav Ber­lizov aus Beilngries.

Der zweit­bes­te Ju­gend­li­che Da­vid-An­d­rei Va­lean aus Schwein­furt be­kam den hö­her do­tier­ten Ra­ting­preis bis 1900 DWZ, so dass der drit­te Ju­gend­li­che Su­yash Ga­va­de den Ju­gend­preis erhielt.

Yan­nick Win­ger­ter konn­te Preis und Po­kal für Nicht-Ver­eins­spie­ler mit nach Hau­se neh­men, und Prof. Pe­ter Krau­sen­eck ge­wann ein­mal mehr den Seniorenpreis.

Au­tor: Prof. Dr. Pe­ter Krauseneck