Pribyl hält den Kasten sauber

„Die einzige Mannschaft, die der Zweiten gefährlich werden kann, ist die Erste", meinte im Vorfeld Dr. Christoph Saring, Mannschaftsführer der Zweiten. Wie recht er mit dieser Aussage hat. Auch nach dem heutigen Spieltag ist der Klassenerhalt der Ersten noch nicht ganz in trockenen Tüchern. Zwar startete man gegen Norris-Tarrasch Nürnberg gut, ging mit 2:0 in Front. Im weiteren Verlauf verdunkelte sich das Geschehen an vielen Brettern. Zum Schluss oblag es unserem IM Josef Pribyl eine uneinnehmbare Festung aufzubauen und durch sein Unentschieden das glückliche 4:4 sicherzustellen. Wieder Spitze ist hingegen Bambergs Zweite, die auch ohne vier Stammspieler, die allesamt in der Ersten aushelfen mussten – und nur zu siebt – gegen Höchstadt an der Aisch 4,5:3,5 gewann. Weitere Informationen beim Ligamanager. Es folgt ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck.


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Gegen die in der Landesliga Nord an 3. Stelle liegenden Nürnberger von Noris Tarrasch 2 galt es für die Bamberger zu punkten, um sich bei dem dicht beieinander liegenden Feld nach hinten abzusichern. Trotz des Fehlens von drei Stammspielern konnten die Hausherren durch glatte Siege von Plöhn und Öhrlein an Brett 5 und 6 rasch mit 2:0 in Führung gehen. Herrmann an 7 und vor allem Krauseneck an 4 hatten sich in der Eröffnung zwar etwas verrannt, aber an den übrigen Brettern war Ausgleich oder leichter Vorteil für Bamberg, so dass die Dinge günstig standen. Zur Zeitkontrolle hatte sich die Lage aber verändert: Mittag an 3 drang mit einem Figurenopfer nicht durch und musste sich in Zeitnot geschlagen geben. Auch Krauseneck musste nach letztlich untauglichen Rettungsversuchen aufgeben, während Herrmann noch ins Remis abwickeln konnte. Köhler an 8 konnte seine leichten Vorteile nicht umsetzen, und Krug an 2 steuerte ebenfalls wie gewohnt – diesmal nach langem Kampf - ein Remis bei. So hing alles am Ergebnis von Brett 1 ab, wo Pribyl zwischenzeitlich eine Qualität eingebüßt hatte und eine Zeit lang auf Verlust stand. Mit etwas Glück konnte er in ein Endspiel Läufer gegen Turm abwickeln, was er problemlos remis hielt und so auch das Mannschaftsunentschieden sicherte.

Besser machte es erneut die 2. Mannschaft, die in der Regionalliga Nordwest trotz des erzwungenen Freilassens von Brett 1 und stark ersatzgeschwächt den Nachbarn Höchstadt/Aisch mit 4,5:3,5 besiegte, den Gegner in höchste Abstiegsnöte brachte und sich die Tabellenspitze zurückeroberte.