Veranstaltungshinweis: Tandem-Turnier

Wenn geschlagene Figuren nicht ihre letzte Ruhe am Brettrand finden, sondern am Nachbarbrett ihr untotes Fortleben finden, wenn die Frage aufkommt, was man noch auf der Hand habe, oder einfach die Uhr heruntergelaufen lassen wird, dann ist klar: Es wird Tandem gespielt. Beginn dieses Turniers ist am 8. Februar, 18:30 Uhr, Klemens-Fink-Zentrum. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche. Spaß und Unterhaltung garantiert! Update: Was ist nicht alles gesagt worden, was T.E.A.M oder Team-Arbeit eigentlich bedeutet: Die Reihe reicht von spöttischen Betrachtungen, wie "Toll ein Anderer macht's" oder optimischen Sichtweisen, wie "Together we achieve more" oder "totaler Einsatz aller Mitwirkenden". Fest steht: Wer etwas erreichen möchte, muss zusammenarbeiten, daran führt kein Weg vorbei. Bei der erstmaligen Auflage des Tandem-Turniers machten dies Maximilian Zweckbronner und Valerie Schön dies am Besten. Nach dem Weiterlesen folgt ein Bericht von Turnierleiter Erwin Ortlauf. 


Bildergalerie Kreuztabelle

Tandemschach ist eine ganz besondere Herausforderung. Die gegenseitige Unterstützung im Zusammenspiel ist oft wichtiger als die individuelle Stärke. Vor allem jedoch macht es viel Spaß. Acht Jugendliche bildeten vier Teams, die doppelrundig gegeneinander antraten, also in zwei mal drei Runden. Erfreulicherweise wagten auch zwei Mädchen, die turniererprobte Cora und ihre Freundin Valerie, den Kampf aufzunehmen und schnitten beide viel besser ab als zu erwarten war.

In den ersten beiden Runden dominierten Michael und Patrick das Turnier, unterlagen aber in der dritten Runde gegen Nico und Denis, so dass drei Teams mit je 2 Punkten gleichauf lagen. In den Runden vier bis sechs drehte sich der Turnierverlauf komplett. Cora und Elias hatten sich nun eingespielt, gewannen alle drei Partien und stießen so auf den mit Nico und Denis geteilten zweiten Platz vor. Die Überraschung aber gelang Valerie, die zusammen mit Maximilian vier Punkte, den Gesamtsieg, und damit ihren ersten Pokal holte.

Im Anschluss wurde noch fleißig weiter Tandemschach gespielt. Jetzt durfte auch der Turnierleiter mitspielen, bis tief in die Nacht. Sicherlich war dies nicht das letzte Tandemturnier, angesichts der Begeisterung, mit der alle dabei waren.