Justus Schmidt gewinnt Bamberger Schnellschachmeisterschaft - Volkhard Rührig-Gedenkturnier

Im Jubiläumsjahr des Schachclubs 1868 Bamberg lockte die um diverse Preise aufgestockte 6. Offene Bamberger Schnell-Schachmeisterschaft eine Rekordbeteiligung von 37 Teilnehmern aus insgesamt 15 Vereinen am 18. November in das Klemens-Fink-Zentrum. Einzelne Spieler waren sogar aus Nürnberg, München oder der Schweiz angereist. Souveräner Sieger wurde mit 6 Punkten aus sieben Runden der Bamberger Justus Schmidt. Es berichtet Prof. Dr. Peter Krauseneck.


Ausschreibung Teilnehmerliste
Rangliste  
Kreuztabelle Fortschrittstabelle  

Zu Beginn war zunächst kein kein klarer Favorit auszumachen. Die Setzliste wies zehn Spieler mit einer Wertungszahl über 2000 auf: Angeführt vom Bayerischen Vizemeister Rainer Heimrath, Altmeister Urankar aus Unterhaching, gefolgt von vier Bamberger Spielern. Die bunte Teilnehmermischung zeigte sich auch in der Teilnahme von fünf Damen, fünf Jugendlichen, sechs Vereinslosen und sieben Senioren.

Beste Spielübersicht und Zeiteinteilung, aber auch hervorragende Nerven in schwieriger Stellung bewahrten den jungen Bamberger Studenten Schmidt vor jedem Verlust. Er schlug auch die beiden Topgesetzten und ging mit einem halben Punkt Vorsprung als klarer Sieger durchs Ziel, gefolgt von den punktgleichen Sebastian Böhme aus Uttenreuth und Klaus Meulner aus Nürnberg Süd.

Auf Rang vier und fünf landeten die Bamberger Bernd Hümmer und Peter Krauseneck. Letzterer gewann damit auch den Seniorenpreis. Bei den Damen setzte sich hingegen die Bambergerin Barbara Niedermeier durch. Den Preis in der U14 erzielte Tobias Kolb aus Seubelsdorf. Die Ratingpreise gingen an: Rolf Boß (SC Bamberg) bis DWZ 2000, Georg Neudecker (Walsdorf) bis 1800, Christoph Götschel (SC Bamberg) bis 1600, Leonid Löw (Allersberg) bis 1400, Prof. Florian Herold (Bamberg, vereinslos) „ohne DWZ“. Die Verteilung von Sachpreisen an fast alle übrigen Teilnehmer rundete ein gelungenes Turnier ab.