In der Bamberger Homebase

„Ab & fertig – und auf nach Bamberg“, so könnte man das diesjährige Bamberger Jugend-Open wohl umschreiben. Zwar blieb der erhoffte Ansturm in der Graf-Stauffenberg Realschule am Tag der Deutschen Einheit mit 154 Teilnehmern, die vorwiegend aus dem bayerischen Raum anreisten, unter dem Rekordwert des Vorjahres, dennoch drang die Kunde des Bamberger Jugendturniers bis nach Hamburg vor. Mit Rainer Woisin, Geschäftsführer des Unternehmens Chessbase, erwies erstmals auch prominenter Besuch dem Bamberger Jugend-Open die Ehre, der sich die Gelegenheit nicht nehmen ließ, die insgesamt zum 27. Mal stattfindende Veranstaltung in Form von Sachspenden zu unterstützen und auch die Vorzüge der Unternehmensprodukte einem jüngeren Publikum darzustellen. Doch auch sportlich waren einige Erfolge aus Bamberger Perspektive zu bestaunen. So schnitt von den insgesamt 16 Bamberger Startern in der U12 Vincent Wolf am besten ab. Ihm gelang es mit 5,5 Punkten aus sieben Runden gleich drei Pokale einzuheimsen: Den 3. Platz, den Preis für den besten Spieler des Kreises und den der Stadt. Einzig und allein ein glänzend aufgelegt Hugo Danninger, dem das Kunststück von 7 Punkten gelang, musste er sich geschlagen geben. Bester Spieler des Kreises und der Stadt wurden in der U16 Maximillian Zweckbronner (4,5/ 7, 5. Rang) und in der U18 Pablo Wolf (4/ 7, 8. Rang). Letzterer hatte einen schweren Stand, traf er doch auf die Böhme-Brüder, die bereits beim Forchheim-Open auf sich aufmerksam machten. In der U10 wurde Cora Hergenröder (4/ 7, 13. Rang) beste Spielerin des Kreises. Weitere Informationen gibt es auf der Turnierseite.


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