Das Würzburg-Ritual

Es gibt Rituale, die gehören fast schon zum Jahreskreis dazu – und sind als feste Institutionen nicht wegzudenken. So zum Beispiel der Besuch in der unterfränkischen Barock- und Residenzstadt Würzburg, womit der Schachclub Bamberg beim Hofbräupokal traditionell die neue Saison einläutet. Zwar blieb der große Erfolg auch in diesem Jahr am 9. September in einem stark besetzten Feld verwehrt. Für Bambergs Quartett blieben nur Plätze im vorderen und hinteren Mittelfeld übrig; und gewonnen hat stattdessen mit Großmeister Vladimir Epishin ein Spieler, der in Bamberg nicht unbekannt ist. Jedoch schmälerte dies dem Wert des Ereignisses nicht. Am besten schnitt noch Justus Schmidt ab, der nach holprigen Beginn mit 5 Punkten noch Prof. Dr. Peter Krauseneck überrundete und den 15. Platz. belegte. Für Krauseneck hingegen wurde der Internationale Meister Ilja Schneider (am Ende 2. Platz) in der 6 Runde – noch gut im Rennen liegend – zum Verhängnis, was Platz 24 und 4 Punkte bedeutete. Im hinteren Klassement ließ Nezar Aich mit 2,5 aufhorchen, der manchen wertungsstärkeren Gegner zu Fall brachte und Platz 61 erzielte. Ebenfalls 2,5 Punkte und Platz 64 belegte Günter Hanft. Weitere Informationen beim ausrichtenden SV Würzburg von 1865. 


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