Aus dem Rückraum

Vorne möglichst nichts anbrennen lassen und hinten die erforderlichen Punkte einsammeln. Auch, wenn sich im Spiel gegen Kehlheim vieles anders gestaltete als angedacht – und sich das Geschehen an den Brettern teilweise hochdramatisch überschlug –, ist und bleibt dies Bambergs Erfolgs-Rezept. Mit 5:3 setzte man sich in der Landesliga Nord gegen die Niederbayern durch und wahrt als nunmehr Vierter mit 10:4 Punkten die minimale Aufstiegschance. Über den Aufstieg freuen, darf sich hingegen Bambergs Dritte dank eines 5:3-Erfolges gegen den SC Höchstadt 2. Für Bambergs Zweite spitzt sich alles auf den Showdown gegen Seubelsdorf am kommenden Spieltag zu, da sich beide in ihren Begegnungen keine Blöße gaben. Es berichtet Prof. Dr. Peter Krauseneck. Weitere Informationen beim Ligamanager.


Ligamanger Bayern


Um die geringen Aufstiegschancen zu erhalten, musste am vergangenen Sonntag ein Sieg gegen den Dauerrivalen Kelheim her. Die Aussichten stiegen, nachdem sich zeigte, dass die Niederbayern ohne Brett 1 und 6 angereist waren, während die Bamberger nur auf ihr Brett 2 verzichten mussten.

Hochdramatischer Verlauf

Schon nach gut 2 Stunden zeichnete sich ein spannendes Finale ab: Vorteil an 7 für Bamberg, an 1 für Kelheim, sonst ausgeglichen, aber schon beginnende Zeitnot an 1, 5 und 8 bei den Gästen, 3, 4, 6 und 7 bei der Heimmannschaft. Plöhn an 7 schaffte es als erster vor der großen Zeitnothektik seinen Vorteil zu verwandeln, während Pribyl an 1 die extreme Zeitnot seines Gegners mit seiner ganzen Routine noch zu einem Sieg für sich ummünzen konnte. An den Brettern 2 – 5 konnte auch die Zeitnot die wenig spektakulären Remis nicht verhindern, während es an 6 und 8 hochdramatisch zur Sache ging: Herrmanns Gegner verspekulierte in sehr günstiger Stellung eine Figur, während Mittag an 6 mal wieder in günstiger Stellung die Zeit zum einzigen Bamberger Verlust überschritt.

Aus eigener Kraft ist der Aufstieg zwar nicht mehr möglich, aber man darf noch auf Ausrutscher der beiden mit nur einem Mannschaftspunkt führenden Konkurrenten aus Nürnberg und Regensburg hoffen.

Aufstieg perfekt und Spitzenposition

Erfolgreich waren auch die 2. – festigte mit einem klaren Sieg gegen Marktleuthen 2 ihre Spitzenposition in der Oberfrankenliga - und die 3. Mannschaft, die mit einem 5:3 gegen den verbliebenen Mitkonkurrenten Höchstadt 2 schon vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisklasse und damit den Aufstieg in die Bezirksliga West sicherte.

Die Einzelergebnisse: Pribyl (2248) – Gießmann (2195) 1:0, Hümmer (2119) – Maurer, C. (2138) ½, Krug (2103) – Blodig, C. (2083), 1/2, Schmidt (2116) –Kreuzer, H. (2104) 1/2 , Krauseneck (2089) – Seidenschwarz (1981) 1/2, Mittag (2083) – Schindler (1864) 0:1, Plöhn (2045) – Eichenseer (2093) 1:0, Herrmann (2039) – Müller, J. (1972) 1:0