Der Robin Hood aus Thüringen

Spannend bis zum Schluss verlief die 5. Auflage der Offenen Bamberger Stadt-Schnellschachmeisterschaft am 3. Dezember. Sah es lange in einem bunten Feld aus 21 Spielern nach einem Sieg des über weite Strecken führenden Bamberger Lokalmatadoren Prof. Dr. Peter Krauseneck aus, setze sich am Ende mit 5,5 Punkten aus sieben Runden hauchdünn Robin Jacobi von den Sportfreunden Empor Erfurt durch. Lediglich drei Remis gab dieser im Verlauf ab, wodurch Jacobi in die Fußstapfen des Vorjahressiegers Großmeister Henrik Teske – ebenfalls Erfurt – trat. Jacobi auf der Stelle folgten ein Duo aus Fide-Meister Reiner Heimrath von Noris-Tarrasch Nürnberg auf Rang zwei und Fide-Meister FM Harald Golda vom SK Schweinfurt 2000 auf Position drei (beide 5,5 Punkte), die jedoch aufgrund schlechterer Feinwertung das Nachsehen hatten. Krauseneck rutschte durch seine Abschlussniederlage mit 4,5 Zählern noch auf die vierte Stelle ab und wurde bester Bamberger Spieler. Mit insgesamt 21 Teilnehmern war der Zuspruch in etwa gleichbleibend, wobei erfreulicherweise auch viele Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet den Weg ins heimische Klemens-Fink-Zentrum fanden. Die weiteren Preisträger: Andreas Küfner (DWZ bis 2000), Günter Hanft (DWZ bis 1800), Berthold Blank (DWZ bis 1400), Prof. Dr. Peter Krauseneck (bester Senior), Mehmet Toprak (bester Jugendlicher) und Barbara Niedermaier (beste Dame). Der Schachclub 1868 Bamberg bedankt sich bei allen Teilnehmenden und würde sich freuen, diese im kommenden Jahr wieder begrüßen zu dürfen.


 Teilnehmerliste   Rangliste  Bildergalerie