In Bayern über'm Strich

Gerade noch rechtzeitig gelang es dem Schachclub Bamberg bei der Bayerischen Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft in Rottendorf das größte Unheil abzuwenden: Mit Mühe und Not – und dank Schweinfurter Schützenhilfe – erreichten die Bamberger in der letzten Runde mit 6:8 Punkten als 12. der Abschlusstabelle das rettende Ufer, das den Klassenerhalt in der Schnellschach-Oberliga bedeutete. Dabei zeichnete sich bereits sehr früh bei allen Beteiligten ab, dass sie ihren Blick dieses Mal nach unten richten mussten. Nach einer Anfangsniederlage gegen das Überraschungsteam Bavaria Regensburg und in der dritten Runde gegen Forchheim setzte sich die Mannschaft immer mehr im Keller fest. Einzig Jens Herrmann an Brett 2 mit 5,5 Punkten (+5 =1 -1) und Prof. Dr. Peter Krauseneck an Brett 3 mit 4,5 Punkten (+4 =1 -2) wiesen „Normalform″ auf. Ersterer wurde für die zweitbeste Brettleistung an Brett 2 (hinter IM Alexander Belezky, Bayern München) sogar mit einem Boxbeutel belohnt. Ralf Mittag an Brett 1 und Heiko Plöhn an Brett 4 steuerten 2,5 bzw. 2 Zähler zum Abschneiden bei.