Zürndorf zum Abschluss - Update: Jetzt mit Bericht

Was bleibt, da die Spielzeit 2016/17 in der Landesliga Nord jetzt vorbei ist? Mit 11:7 Punkten ein fünfter Rang im Tabellen-Mittelfeld und das Versäumnis, eine eigentlich gute und starke Saison mit einem deutlichen Ausrufezeichen zu krönen. Nun gilt es, an den eigenen Schwächen, die sich auch bei der abschließenden 3:5 Niederlage gegen Zirndorf zeigten, zu arbeiten, und einen schlagfertigen Kader zu formen, sodass das selbst ernannte Ziel Aufstieg in der nächsten Saison glückt. Zum Spielgeschehen des Mannschaftkampfes gegen Zirndorf folgt ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck. Weitere Informationen über den Ligamanager.


Ligamanager Bayern: Landesliga Nord

Statistik: Platzierungen 1. Mannschaft


In der Schlussrunde der Landesliga Nord lautete die Paarung Tabellenzweiter Zirndorf gegen den Dritten Bamberg, beide nur durch wenige Brettpunkte getrennt. Der Sieger dieser Begegnung konnte sich noch leise Hoffnungen auf den Aufstieg machen, sofern die mit einem Mannschaftspunkt führenden Tarrasch Nürnberg 2 sich noch einen Ausrutscher gegen den Vorletzten Kitzingen leisten würden. Unter diesen Voraussetzungen ging es dann ernsthaft an den Brettern zur Sache, wobei die Bamberger mit einen durchschnittlich plus von 40 DWZ-Punkten und trotz des Fehlens von drei Stammspielern zwar leicht favorisiert waren, aber im Hinblick auf die guten Saison-Ergebnisse und die Spielstärke der Gegner, um die Schwere der Aufgabe wussten.

Spiegelbild der Saison

So standen nach 3 Stunden den geringen Vorteilen der Bamberger an Brett 1,3,4,5 und 7, solche an 6 und 8 für die Gegner und vor allem eine Verlustpartie an Brett 2 gegenüber. Rous, der einen groben Eröffnungsfehler beging, machte es dem besten Spieler der Liga sehr leicht und fand sich auf verlorenem Posten wieder. Krug an 3 willigte bald bei wenig Bedenkzeit ins Remis ein, und Pribyl an 1 verstand es nicht, seinen deutlich schwächeren Gegner stärker unter Druck zu setzen. „Zeitnotspezialist″ Mittag an 5 ließ sich kurz vor der Zeitüberschreitung einzügig Matt setzen, so dass nach vier Stunden die Zirndorfer schon 3:1 führten. Dr. Plöhn an 6 erreichte zwar aus gedrückter Stellung Vorteile, dessen Endspiel war jedoch trotz eines Mehrbauers nicht zu gewinnen; während Saring an 8 sogar noch ein gewonnenes Turmendspiel erreichte, dies aber nicht verwertete – mithin Zwischenstand 2:4 und Aufstieg endgültig Ade! Mikuta an 7 veropferte sich in seinem extremen Gewinnbemühen und musste noch seine erste Verlustpartie in dieser Saison hinnehmen. Einzig und allein Krauseneck an 4 gelang es, das Motto der Bamberger umzusetzen, zäh und nachhaltig auf Gewinn zu spielen und den Gegner so lange unter Druck zu setzen, bis dieser nicht mehr die richtige Abwicklung findet. Endstand somit 3:5 und 5. Platz im Schlussklassement der Liga - einer Saison mit Licht und Schatten - ,hinter Tarrasch Nürnberg und Zirndorf, punktgleich mit Kelheim und Schwarz-Weiß Nürnberg.

 

Die Einzel-Ergebnisse: IM J. Pribyl (2249) – M. Müller (2037) 1/2, D. Rous (2208) – V. Kraft (2294) 0:1, S. Krug (2112) – P. Wiemer (2193) 1/2, P. Krauseneck (2140) – M. Bildt (2082) 1:0, R. Mittag (2118) – H. Hepting (2051) 0:1, Dr. H. Plöhn (2057) – H.Seibold (2042) ½, A. Mikuta (1992) – Dr. B. Zühlke (1912) 0:1, Chr. Saring (1987) – Th. Bildt (1929) ½