Peter an der Steckdose

Was passiert, wenn Prof. Dr. Peter Krauseneck an der Steckdose steckt? Er bekommt nicht etwa einen Stromschlag. Nein, er lädt die erforderliche Energie für Fortbewegung und Denkprozesse einfach auf. Auch dank eines gut geplanten „Energie-Managements" erzielte Krauseneck bei der Oberfränkischen Schnellschachmeisterschaft am 5. März in Hof einen hervorragenden dritten Platz, der die Teilnahme für die Bayerische garantiert. Ihm zur Seite stand Günter Hanft, der uns freundlicher Weise einen kleinen Bericht mit vertraulichen Hintergründen zukommen lies. Weitere Informationen bei Steffans Schachseiten und beim Schachkreis Hof.


Steffans Schachseite Schachkreis  Hof

In Peters nagelneuen E-Limousine von Tessla glitten wir um 8.30 Uhr zu zweit lautlos Richtung Hof. In Münchberg ging es vorsichtshalber kurz an die Steckdose. Während Peter die Zeit fürs "power napping" (Nickerchen) nutzte, überlegte ich fieberhaft, wann ich ihn wieder wecken sollte. Schließlich reagierte er auf meine dezenten Geräusche und wir erreichten Hof noch pünktlich, wo wir aufgrund unserer Voranmeldung schon sehnsüchtig erwartet wurden.

Energie-Reserven konsequent eingeteilt

Nach den ersten 3 Runden hatte Peter 2 Punkte und ich 1,5 Punkte erzielt. Peters Niederlage in der 2. Runde erwies sich aber als Segen, denn abgesehen vom späteren Turniersieger Gegenfurtner (DWZ 2324) blieben ihm weitere Schwergewichte erspart. Konsequent nutzte er die Situation für weitere 3 Siege. Mit 5 Punkten landete Peter auf dem 3. Platz. Mir war nachmittags nur noch ein Sieg vergönnt, sodass ich mit 2,5 Punkten den Rang 26 belegte. Obwohl mir zum DWZ-Preis 1600 nur ein halbes Pünktchen Sonneborn fehlte, wird mir dieser Tag unvergesslich bleiben.