Weidmannsdank

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Lange Zeit sah es für unser Cup-Team nicht nach einen Happyend aus, ehe doch noch mit viel Glück die Beute eingeholt wurde. Dank eines knappen und umkämpften 2,5:1,5-Triumphes gegen Weidhausen ziehen unsere Mannen ins Oberfränkische Mannschaftspokal-Endspiel ein. Ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck.

Im Halbfinale des oberfränkischen Mannschaftspokals war mit Weidhausen, dem Aufstiegsfavoriten in die Regionalliga, ein starker und unangenehmer Gegner zu Gast. Auf Grund der Regel, dass die höherklassige Mannschaft gewinnen muss, um weiter zu kommen, hatten sie beim letzten Zusammentreffen vor Jahren die Bamberger mit einem 2:2 rausgeworfen. Mit dem letztjährigen Oberfrankenmeister an Brett 1, zwei früher schon deutlich höher gewerteten Spielern an 2 und 3, sowie einem erklecklichen Wertungsplus an 4 hatten sie auch dieses Jahr wieder berechtigte Ambitionen.

Weidmannsdank

Nach 3 Stunden sah es auch nicht gut aus für Bamberg, denn an 1 war die Lage völlig unübersichtlich, an 2 sah es sehr nach Remis aus, an 3 war die Stellung deutlich schlechter und 4 kämpfte nach Qualitätsverlust schon sehr ums Überleben.

Dann aber brachte Carl an 3 als Gastgeschenk eine Figur dar, wodurch Saring die 1:0 Führung rasch perfekt machte. Baldszuhn an 4 musste nach einem weiteren kleinen Fehler die Waffen zum 1:1 Ausgleich strecken. Zwischenzeitlich hatte sich auch die Wahl einer komplizierten Eröffnungsvariante für Krauseneck bezahlt gemacht und dank besserer Übersicht erreichte dieser eine Gewinnstellung. Breithut konnte somit getrost ins Remis einwilligen, um den Mannschaftssieg und den Einzug ins Pokalendspiel zu sichern.

In diesem trifft Bamberg am 5.6. als Gast auf Michelau-Seubelsdorf.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Bamberg - Weidhausen 2,5:1,5

Krauseneck (2162) - Großhans (2173) 1:0; Breithut (2144) - Günther (2029) ½; Saring (1995) - Carl (1822) 1:0; Baldszuhn (1615) - Hempfling (1745) 0:1