Es ging Sailauf

Erst mal einen Knoten drauf machen und kräftig durchschnauffen. Nach langer coronabedingter Pause ging die Saison am 13. September mit dem 8. Spieltag in der Regionalliga Nordwest und Landesliga Nord weiter. Bedauerlicher Weise kam es zu diversen Absagen, wovon auch unsere 1. Mannschaft gegen den SK Herzogenaurach mit einem 8:0-Erfolg profitierte. Ein äußerst zähes Stück Arbeit bildete das Aufeindertreffen der Zweiten mit dem SK Sailauf in der Regionalliga Nordwest, das knapp mit 4,5:3,5 für sich entschieden werden konnte. Es folgt ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck. Weitere Informationen beim Ligamanager des Schachbundes.

 

Nach einem halben Jahr Coronapause wurden die bayerischen Schachligen mit einem Rumpfspieltag fortgesetzt, während die oberfränkischen Ligen vorzeitig beendet wurden. Leider kam es zu vielen Spielabsagen. So brachten die Herzogenauracher kein Team in der Landesliga zusammen und mussten ihre Aufstiegshoffnungen mit dem kampflosen Verlust gegen die 1. Mannschaft des SC 1868 Bamberg, die dadurch auf Platz 2 vorrückte, begraben. Zu einem spannenden Regionalligakampf kam es dagegen für die 2. Mannschaft der Bamberger gegen die Gäste aus Sailauf, die auch fast komplett angetreten waren. Nach einem Eröffnungsreinfall von Mikuta an Brett 5 konnte Pablo Wolf an 8 rasch ausgleichen und Daum an 7 mit einer soliden Leistung die Führung herstellen. Während Krauseneck an 3 nach zähem Widerstand einen Eröffnungsfehler doch nicht mehr wett machen konnte, machte es Großhans an 1 besser und führte seinen jungen Gegner noch hinters Licht. Mannschaftsführer Saring an 6 konnte nach souveräner Endspielführung auf 4:2 erhöhen. Nachdem Öhrlein an 2 in einer wilden Kampfpartie das Remis verschmähte und noch die Segel streichen musste, hing Sieg oder Unentschieden an einem eigentlich klaren Remis-Endspiel von Röber an 4, das in der 6. Stunde noch einmal viel Dramatik erzeugte: erst stellte Röber in Zeitnot einen Bauern ein, aber sein Gegner revanchierte sich alsbald und ließ sich seinen Gewinnbauern auf einfache Weise wieder abluchsen -Remis und 4,5 zu 3,5 für Bamberg.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Großhans (2078) – Kleibel (2136) 1:0, Öhrlein (2078) -Junker (2140) 0:1, Prof. Krauseneck (2063) -Grod (1986) 0:1, Dr. Röber (2021) -Hasenstab (1923) ½, Mikuta (2024) - Osten (1846) 0:1, Saring (1988) – N. Assmann (1970) 1:0, Daum (1866) – Elbert (1874) 1:0, P. Wolf (1946) – Gao (1262) 1:0