Etwas ins Schlingern geraten - Update: Jetzt mit Bericht

Bei voller Fahrt etwas vom Weg abgekommen, nicht aufgepasst - und schon ist es passiert. Dabei war das Sturmtief, von dem alle sprechen, noch gar nicht zu spüren. Auch das Corona-Virus hat Bamberg noch nicht tangiert. Eher die saisonale Grippewelle, die zu merkbaren Ausfällen und personellen Engpässen führte. Von einem herben Dämpfer kann zwar nicht die Rede sein. Eher von einem empfindlichen Nadelstich. Das 4:4 gegen abstiegsbedrohte Gäste aus Klingenberg dürfte im Kampf der Ersten um den Aufstieg, jedoch ein Punktverlust des Guten zu viel gewesen sein. Bei Lichte betrachtet können die gastgebenden Bamberger mit dem Punktgewinn in der Landesliga noch mehr als zufrieden sein. Nach wechselhaftem Verlauf mit Licht und Schatten auf beiden Seiten – im Fußball spräche man wohl eher von einer äußerst spannenden und torreichen Begegnung – war es Ralf Mittag vorbehalten, beim Stand von 3:4 für den Ausgleich zu sorgen. Den "Elchtest" bestanden, hat hingegen Bambergs Zweite, die sich anschickt, die Meisterschaft in der Regionalliga Nordest zu erringen. Trotz des Aderlasses, den diese für die Erste leisten musste, kam diese zu einem 4,5:3,5-Erfolg gegen favorisierte Kitzinger, was für die Stärke und Geschlossenheit des Teams spricht. Matchwinner waren Ralf-Michael Großhans am Spitzenbrett, der mit inzwischen 4 Punkten aus 5 Begegnungen beweist, dass er für Bamberg eine absolute Verstärkung ist, und Vincent Wolf. Letzterer trug mit seinem Sieg am 8. Brett als Zünglein an der Waage entscheidend zum Erfolg bei. Weitere Informationen beim Ligamanager. Es folgt ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck.


Ligamanager Bayern


Mit 3 Ersatzspielern in der Zweiten und 2 in der Ersten hatte man auf Bamberger Seite sorgenvoll dem 6. Spieltag zu Hause entgegengesehen. Da die 1. Mannschaft gegen Klingenberg in der Landesliga noch ein 4:4 erreichte und der erst 12jährige Vincent Wolf der 2. Mannschaft des SC 1868 Bamberg gegen die leicht favorisierten Kitzinger Dauerrivalen einen 4,5:3,5 Sieg in der Regionalliga Nordwest sicherte, ging es noch glimpflich ab.

Hoch her ging es in der Landesliga: Eine Stunde vor der Zeitkontrolle sah es nach einem 5:3 Sieg der Gäste, eine halbe Stunde später nach einem 5:3 für Bamberg aus, und mit der Zeitkontrolle stand es 4:3 für die Klingenberger, nachdem Lukas Köhler den leichten Gewinn ausgelassen und Dr. Plöhn in sehr günstiger Stellung eine Figur eingestellt hatte. Nun lag es an Ralf Mittag, der sich aus sehr ungünstiger Stellung befreit hatte, seinen Mehrbauern im schwierigen Damen-Läufer-Endspiel zu verwerten. Nach zähem und langwierigem Kampf unter den kritischen Augen aller übrigen Mannschaftsspieler gelang ihm dies in überzeigender Manier, so dass die Aufstiegshoffnungen noch nicht ganz begraben werden mussten, auch wenn es ohne Schützenhilfe nicht mehr geht. Für die 2. Mannschaft geht es am 1. März in der nächsten Runde beim punktgleichen Tabellenführer Bad Neustadt um den Gruppensieg, wobei ein Aufstieg nur möglich wäre, wenn auch die 1.Mannschaft aufsteigt.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen (Bamberg zuerst genannt gegen Klingenberg 4:4): IM Pribyl (2216) - Englert (2385) 0:1, Krug (2117) – Kuhn (2199) 1/2, Dr. Plöhn (2135) - Kraich (2130) 0:1, L. Köhler (2055) - Strobl (2057) 1/2, J. Herrmann (2064) - Wambach (2063) 1/2, Mittag (2026) – K. Link(1954) 1:0, Riemer (2060) – Zöller (1887) 1;0, P. Wolf (1956) – R. Link (1855) 1/2

2. Mannschaft gegen Kitzingen: 4,5:3,5

Großhans (2036) – Yalcin (2161) 1:0, Prof. Krauseneck (2047) - Kannenberg (2087) 1/2, Mikuta (2012) – Kunz (2062) 1/2, Dr. Saring (1990) – Ma. Basler (1989) 0:1, Daum (1857) - Kwossek (1975) 1/2, Schmitz (1955) – Hanft (1998) 1/2, Ortlauf (1863) – K.Müller (1732) ½, V. Wolf (1447) – Mo. Basler (1700) 1:0