It's a long way to the top - Update: Jetzt mit Bericht

So mancher nimmt das ungeliebte Wort „Aufstieg“ wieder in den Mund. Die Tollkühnen unter uns setzen sogar noch eins obendrauf, erweitern dies sogar, und sprechen nach diesem HEIMspiel-Wochenende vom „doppelten Aufstieg″. Aber nach so einer Leistung kann man zurecht stolz sein und zu träumen wagen. Wer weiß, was in dieser Form noch möglich ist? 5:5:2,5 wurde nach einer überaus ansprechenden Vorstellung – und dem höchsten Erfolg in dieser Saison – der Tabellenführer Schwandorf in der Landesliga entthront und zurück in die Oberpfalz geschickt. Damit arbeitet sich unsere Erste nach ihrem „Stotterstart″ weiter in der Tabelle nach oben: Mit 7:3 Punkten ist diese bereits auf Rang 4 angekommen. Für mehr, braucht es jetzt, neben dem eisernen Willen und ein bisschen Glück, die Schützenhilfe der anderen Mannschaften. Da, wo die Erste hin möchte, ist die Zweite bereits jetzt schon angekommen. Nach einem ungefährdeten 6,5:1,5 Sieg gegen das Schlusslicht aus Weidhausen hat diese die Tabellenspitze in der Regionalliga Nord-West erklommen. Weitere Informationen beim Ligamanager. Es folgt ein Bericht von Prof. Dr. Peter Krauseneck. 


Ligamanager Bayern


Am ersten Spieltag im neuen Jahr waren die Bamberger ihren Gästen klar überlegen. In der Landesliga Nord war mit Schwandorf der aktuelle Tabellenführer zu bezwingen, wobei die Vorzeichen auch ohne Spitzenspieler IM Pribyl gut standen: Da auch der Gegner 2 Ersatzleute aufbieten musste, stand ein durchschnittliches Wertungsplus von 64 Punkten für die Bamberger zu Buche.

Entscheidende Punkte wurden aber an den beiden vorderen Brettern geholt, wo die Gegner deutliche Wertungsvorteile hatten. Krug an 1 kam mit den schwarzen Steinen schon bald zum Ausgleich und machte in etwas besserer Stellung ein auch für den IM schwer abzulehnendes Remisangebot. Justus Schmidt an 2 führte seinen Gegner mit einem Figurenopfer auf lange Sicht regelrecht vor. Dr. Plöhn und Lukas Köhler an 3 und 4 erwiesen sich erwartungsgemäß in unübersichtlichen Stellungen als die Besseren. Auch Hümmer an 5 und Dr. Röber an 8 häuften Schritt für Schritt kleine Stellungsvorteile an und konnten diese auch konsequent in Material- und schließlich Spielgewinn ummünzen. Überraschende Niederlagen setzte es hingegen für Jens Herrmann an Brett 6 nach einem Versehen und für Mittag an 7, dessen ungünstige Eröffnung von seinem jugendlichen Gegner konsequent ausgenutzt wurde. Der Sturz des Tabellenführers war aber schon perfekt, und mit dem 5,5 : 2,5 setzte sich der SC auf den geteilten 2.-4. Platz nur einen Mannschaftspunkt hinter dem neuen Spitzenreiter. In der traditionell sehr ausgeglichenen Liga steht nun wieder ein spannendes Finale bevor.

In der Regionalliga Nordwest überfuhr die 2. Mannschaft den Tabellenletzten Weidhausen mit 6,5 :1,5 und gab dabei trotz des Fehlens zweier Stammspieler nur 3 Unentschieden ab. Der Kampf um jeden halben Punkt wurde mit dem Sprung an die Tabellenspitze - punktgleich mit Bad Neustadt - belohnt.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen (Bamberg zuerst genannt gegen Schwandorf): Krug (2117) – IM Zvara (2384) 1/2, J.Schmidt (2167) – Dr. Barth (2256) 1:0, Dr. Plöhn (2135) - Stöckl (1996) 1:0, Köhler (2055) - Lautner (1992) 1:0, Hümmer (2075) - Paar (1950) 1:0, Herrmann (2064) - Mühling (2038) 0:1, Mittag (2026) – O.Schmidt (1788) 0:1, Dr. Röber (2016) – Dotzauer (1762) 1:0

2. Mannschaft gegen Weidhausen: Öhrlein (2105) – Günther (2059) 1/2, Riemer (2056) - Carl (1892) 1:0, Prof. Krauseneck (2047) - Knauer (1793) 1:0, Mikuta (2012) – Dr. Gärtner (1802) 1:0, Dr. Saring (1990) – Dehler (1751) ½, Wolf,P. (1959) - Hempfling (1710) 1:0, Schmitz (1955) – Schillig (1825) 1:0, Steiner (1475) – Wurst (1675) 1/2