Das Geheimnis der Kreiszahl

Vom Mathematik-Unterricht wird immer behauptet, er sei nicht praktisch. Für was braucht man schon Funktionen, Integralrechnung oder Geometrie? Dabei muss man kein Archimedes, kein Euklid oder Euler sein, um gewisse Dinge zu verstehen. Geschweige eine große „mathematische Leuchte″. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Schach, dem man auch nachsagt, es sei wie Mathematik. Lassen wir es somit einmal auf einen Versuch ankommen und bringen beide zusammen. Die Zahl Pi beschreibt das Verhältnis des Umfangs zum Durchmesser eines Kreises. Egal, wie groß ein Kreis beispielsweise wird, es kommt immer eine geheimnisvolle Konstante heraus: die Zahl Pi eben. Beim Bamberger Jugendopen in der Blauen Schule am Tag der Deutschen Einheit ist es genauso. Nur, dass hier Pi durch Bamberg zu ersetzen ist. 155 Teilnehmer bei einem gut besetzten Turnier ergeben bei 16 startenden Bambergern 6 Kreismeistertitel – oder sollen wir sie Pi-Meister nennen? Angefangen von Cora Hergenröder in der U12, über Vincent Wolf in der U14, Tizian Steiner in der U16, Timon Renner in der  U18 und Pablo Wolf in der U25. Alles klar? Und da Pi keine gerade oder natürliche Zahl ist, sondern ziemlich „krumm", kommt immer noch etwas obendrauf. Nämlich ein Meistertitel, den sich dieses Mal Pablo Wolf in der U25 – wenn auch knapp dank Feinwertung – in der gemischten Klasse der U18-U25 durch fein ausgezirkelte Angriffskunst mit 6 Punkten aus sieben Spielen sicherte. Weitere Informationen gibt es auf unserer Turnierseite. Garantiert ohne weitere mathematische Erläuterungen – versprochen!


Turnierseite Bildergalerie