Ein Krug allein ist nur eine notwendige Bedingung

Im Angesicht des Bieres wurden schon viele sinnvolle, tiefschürfende oder unsinnige Erörterungen angestellt. „Ist der Krug halb voll, oder ist er halb leer?“, lautet so eine Frage, worüber sich schon viele Philosophen, oder die die sich dafür hielten, den Kopf zerbrachen. Wohlgemerkt ohne zu einem vernünftigen Ergebnis gelangt zu sein. Eine andere Frage lautet – eher sehr selten gestellt, doch nicht minder von logischem Wert –, was es eigentlich zum Biergenuss bedarf. Bier und Krug, oder zumindest ein Gefäß, woraus man trinken kann, sagen die Einfältigen. Und diese haben gar nicht so unrecht in ihrer Einfalt. Ein Krug (oder ein Gefäß) für sich betrachtet, ist lediglich eine notwendige Bedingung für den Biergenuss. Ohne diesen funktioniert es nicht. Es bedarf aber noch mehr, dass der Biergenuss zustande kommt. Und da sind wir wieder beim Schach. Leider besteht unser Verein nicht nur aus Krügen, oder Stefan-Krügen, weshalb es dieses Mal nicht zum kollektiven Biergenuss kam. Nach zwei Erfolgen hintereinander war dieses Jahr beim traditionellen Annafestblitz des SC Forchheim Schluss: Sowohl in der Gruppe A als auch Gruppe B sprangen nur dritte Plätze heraus und man musste dem überragenden SC Norris Tarrasch Nürnberg der Vortritt lassen. Doch zumindest für zwei Bamberger gab es ein Happy End: Für besagten Stefan Krug sprangen mit 11,5 Punkten aus 19 Begegnungen (61%) in Gruppe B und Bernd Hümmer mit 9 Punkten aus 15 Partien (60%) in Gruppe A einlösbare Biermarken für den Besuch beim Annafest heraus. Für alle anderen Mitstreiter, die um die 50%-Marke punkteten, stellte sich dagegen mehrheitlich die Eingangsfrage. Wem das jetzt zu philosophisch oder zu (un)logisch war, sei auf die nüchternen Zahlen beim SC Forchheim oder gleich auf das Bier verwiesen. Prost! Weitere Informationen gibt es beim Ausrichter...


Beitrag: SC Forchheim