Revanche geglückt

Die Geschichte ist eine Aufeinanderfolge von Erfolgen und Niederlagen. Mal schlägt das Pendel in die eine, mal in die andere Richtung. Nunnehr ist die Revanche gegen den Dauerrivalen Marktleuthen wieder geglückt: Bamberg wurde Meister im Schachbezirk Oberfranken. Überdies sprang für Bambergs Zweite noch der Titel des Kreismeisters heraus. Näheres zum Hergang bei den Oberfränkischen Mannschaftsmeisterschaften in Strullendorf vom 13. Juli  hat Prof. Dr. Peter Krauseneck nach dem Weiterlesen zu berichten.


Bericht Schachbezirk Oberfranken


Im letzten Jahr hatte Dauerrivale FC Marktleuthen knapp den Sieg davongetragen – wesentlich bedingt durch eine Niederlage der Bamberger gegen ihre eigene 2. Mannschaft. Genauso unglücklich für die Bamberger begann auch die diesjährige oberfränkische Mannschafts-Blitz-Meisterschaft. Gegen Marktleuthen sprang im 1. Durchgang auch nur ein Remis heraus, und nach 2 weiteren Unentschieden der Bamberger lagen sie 3 Runden vor Schluss der Rückrunde scheinbar aussichtslos 4 Mannschaftspunkte zurück. Doch nun mussten sich die Markleuthener klar gegen Bamberg geschlagen geben und verloren auch noch gegen den Drittplazierten Kronach, so dass vor der Schlussrunde Mannschafts- und Brettpunkte gleichstanden. Erwartungsgemäß siegten dann die Bamberger gegen ihre eigene Nachwuchsmannschaft Bamberg 3 mit 4:0, während der Rivale nur zu einem 2,5 zu 1,5 gegen Michelau kam und so in letzter Minute doch noch mit dem 2. Platz vorliebnehmen musste.

Dank des Sieges der ersten auf Oberfrankenebene konnte Bambergs zweite sich mit dem 5. Platz auch noch den Pokal des Kreismeisters sichern, so dass die Zähigkeit der ersten sich doppelt auszahlte. Rang 4 ging knapp an Marktleuthen 2. Es folgten Michelau, Höchstadt, Strullendorf und Burgkunstadt vor Schlusslicht Bamberg 3. In der Einzelwertung erreichte Thomas Öhrlein den geteilten 1. Platz an Brett 1.