Historie

 

Der Schachclub 1868 Bamberg gehört zu den ruhmreichen Traditionsvereinen des Schachsports.

 

Gründungsurkunde Schachclub 1868 Bamberg

 

Gegründet im Jahre 1868 in der Brauerei-Gaststätte „Wilden Rose“, Bamberg, blickt unser Verein mittlerweile auf ein beinahe 150-jähriges Bestehen mit vielen Erfolgen zurück. Dabei prägte dieser maßgeblich die Geschicke des deutschen Schach-Sports und dessen Bild in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit.

 

 

 

 

Schiedsrichter und Stimme des SchachsportsDr. Helmut Pfleger zu Besuch beim Bundespräsidenten von Weizäcker, 1993

 

Weiten Kreisen ein Begriff sind der „Schach-Schiedsrichter des Jahrhunderts“, Großmeister Lothar Schmid, der 1972 den Kampf Bobby Fischer gegen Boris Spassky und 1978 den Wettstreit zwischen Anatoli Karpov und Viktor Kortschnoi leitete, sowie Großmeister Dr. Helmut Pfleger, „die Stimme des Schachs im deutschen Fernsehen". Beide wurden für ihre Verdienste mehrfach vom Deutschen Schachbund geehrt und erhielten von unserem Bundespräsidenten das Silberne Lorbeerblatt der Bundesrepublik Deutschland – die höchste sportliche Auszeichnung, die deren  Leistung und große Vorbildfunktion unterstreicht.

Lothar Schmid und Dr. Helmut Pfleger bei der WM 1984  

 Dr. Helmut Pfleger und Lothar Schmid beim Schachfestival in Wien, 1996

 

Dr. Helmut Pfleger beim Interview mit Garry Kasparow

 

National und international erfolgreich

 

Zusammen mit dem Internationalen Meister Hans-Günter Kestler bildeten diese über Jahrzehnte das Rückgrat unseres Vereins und vertraten die Bundesrepublik Deutschland auch bei internationalen Wettkämpfen. Mit Lothar Schmid, Helmut Pfleger und Hans-Günter Kestler stellte Bamberg bei der Olympiade in Nizza im Jahre 1974 die Hälfte des deutschen Teams. Als Mannschaft errangen wir mit ihnen und vielen Weggefährten drei Meistertitel  (1966, 1976, 1977) sowie einen Pokalsieg (1983/ 1984).

 


Internationaler Meister Hans Günter Kestler 
 Meistermannschaft 1966 Schachclub 1868 Bamberg Das Dreigestirn Schmid, Kestler, Pfleger 

 

Langjährige Zugehörigkeit in der Deutschen Bundesliga

 

Mit Einführung der einteiligen Schachbundesliga 1980 gehörte die erste Bamberger Mannschaft noch 14 Jahre der Bundesliga an. Nach langen Jahren der Zugehörigkeit in der 2. Bundesliga Südost kämpft der Verein in der Landesliga Nordost um den Wiederaufstieg. In der „Ewigen Tabelle" belegt unser Club Rang 17.

 

Mitgliederstärkster Verein Oberfrankens

 

Durch sein Engagement gehört der SC 1868 Bamberg zu den mitgliederstärksten Vereinen Bayerns und des Schachbezirks Oberfranken.

 

Wir sind eine starke Gemeinschaft. Komm' einfach vorbei und überzeug' dich selbst!

 


Dokumente und Links zum Stöbern und Vertiefen:

 Tabellarische Vereinschronik (Kurzfassung) - die wichtigsten Daten unseres Vereins Pdf

Pdf"Hall of fame": Die Spieler unserer 1. Mannschaft

Verlinkung Statistiken zu Bamberger Mannschaftswettbewerben: Kreis, Oberfranken, Bayern

Verlinkung Bildergalerie: Unsere berühmtesten Gäste - Fischer, Petrosjan und Karpov waren auch schon da

Verlinkung Nachruf beim DSB auf IM Hans-Günter Kestler – „Das Haar muss ziehen!″

VerlinkungNachruf bei Chessbase auf IM Hans-Günter Kestler – seine größten Erfolge

VerlinkungNachruf bei Chessbase auf GM Lothar Schmid – Großmeister, Schiedsrichter, Verleger und Sammler

VerlinkungArtikel auf Chessbase zum Internationalen Großmeisterturnier 1968 in Bamberg – die Weltspitze zu Gast in Bamberg